Patientenstimmen

Bericht von Michael Allgaier geb. 12.01.1990

Michael Allgaier

Im Jahr 2009 hatte ich erstmals Schmerzen in der rechten Hüften- bzw. Leistenregion.  Diese gingen durch konservative Behandlung (Einnahme von Ibuprofen) jedoch zurück und für mich war das Problem erst einmal erledigt. Ich habe seit frühster Kindheit fast täglich Sport gemacht, nach einem Trainingsprogramm im Frühjahr 2011 bekam ich wieder Schmerzen in der rechten Hüfte. Ein Orthopäde vermutete daraufhin ein Impingement-Syndrom und veranlasste ein MRT. Die Radiologen konnten diese Diagnose aber in ihren Aufnahmen nicht bestätigen.
 
Ich wurde daraufhin in eine Spezialsprechstunde in ein Krankenhaus überwiesen. Hier wurde die Diagnose des Impingement-Syndroms bestätigt und eine offene Operation mit Trochanterektomie und Hüftluxation und Labrumfixation vorgeschlagen. Also ein massiver Eingriff, entsprechend nicht ungefährlich und auch prognostisch war sich der Arzt nicht sicher, ob die Operation den gewünschten Erfolg bringen würde.

Hoch anzurechnen möchte ich diesem Orthopäden, dass er seine Zweifel über das gelingen der Operation deutlich zum Ausdruck gebracht hat und mich ermutigte noch eine zweite Meinung einzuholen.  Seiner Meinung nach war mein Impingement-Syndrom aber nicht athroskopisch operierbar. Ich recherchierte im Internet und stieß auf die Hompage des OZM Münsingen. Nach Kontaktaufnahme mit Dr. Michel schickte ich die schon vorhandenen MRT/MRI Aufnahmen in die Schweiz. Dr. Michel bestätigte die Diagnose und schlug eine arthroskopische Operation meiner rechten Hüfte vor. Außerdem sollten noch einmal MRI-Aufnahmen gemacht werden. Dr. Michel diagnostizierte eine deutliche Fehlstellung der Hüfte (Coxa profunda), die eigentliche Ursache meines Impingement-Syndroms.  Im Dezember 2011 wurde ich dann operiert und konnte 3 Tage später die Heimreise antreten. Dr. Michel musste mir leider mitteilen, dass mein Hüftgelenk schon sehr „mitgenommen“ aussah und, dass ich bald ein künstliches Hüftgelenk brauchen würde. Man müsse den Heilungsprozess abwarten.
Jetzt, also 8 Monate später, geht es mir soweit gut. Ich kann ohne Probleme gehen und auch Fahrrad fahren ist wieder möglich. Der Genesungsprozess geht langsam aber stetig voran. Durch die mehrmonatige Fehlbelastung waren sämtliche Muskeln verkürzt und ich versuche durch intensives Training und Physiotherapie meinen Zustand zu optimieren. Aber ich denke, ich bin auf einem guten Weg und ich mache immer noch Fortschritte.
 
Ich möchte mich noch einmal ganz herzlich bei Dr. Michel und dem gesamten Team des OZM Münsigen bedanken. Die fachliche Betreuung, aber auch Umsorgung nach der Operation waren einfach nur spitze. Ich werde zwar auf lange Sicht nicht um ein oder zwei künstliche Hüftgelenke herumkommen, aber selbst davor hat mir Dr. Michel die Angst genommen. Jetzt hoffe ich erst mal noch auf ein paar Jahre mit meinen eigenen Hüftgelenken. Ich möchte nur allen Patienten den Rat geben sich nicht immer auf die Meinung eines Arztes zu verlassen, sondern alternative Meinungen einzuholen. Ich kann Ihnen dabei das OZM Münsingen und vor allem Dr. Michel nur wärmstens empfehlen.

(M)Eine ganz eigene Geschichte – back to life

back to life

Im April 2010 hatte ich, (damals knapp 50-jährig), das erste Mal immense Schmerzen im Rücken. So lokalisierte ich diese zumindest. Und konnte auf einmal kaum laufen oder mich bücken. Ich ging zur Hausärztin.
 
Diese hat meine Wirbelsäule geröntgt und meinte, es könne sich nur um einen Bandscheibenvorfall handeln. Sehen würde sie nichts genaues, aber was solle es denn sonst sein. Ich wurde eingerenkt, gequetscht und mit Medikamenten vollgepackt und als ich nach 2 Wochen mit immer noch gleichen Schmerzen bei ihr ankam, wurde das Prozedere wiederholt.
 
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Bericht von Martin Wenger

Martin Wenger

Viele Jahren hatte ich Schmerzen, schlief schlecht, und nach dem Aufstehen waren die ersten Schritte kaum möglich, konnte nur schleppend gehen.
 
Mit grossem Respekt ging ich endlich die Operation an. Ein Freund hat meinen besten Astrologischen-Termin für den Eingriff ermittelt.
 
Auf meinen Wunsch bekam ich am Dienstag den 24. Mai 2011 links eine Hüftprothese De Puy. Das einbauen des neuen Gelengkes dauerte ca. 1 Stunde, mit den Vorbereitungen und dem Zunähen war ich nach ca. 2 Stunden zurück im Zimmer.
 
Nur in der ersten Nacht verspürte ich Schmerzen, und danach nie mehr. Am Freitag morgen, den 27. Mai konnte ich bereits nach Hause. Nach 2 ruhigen Wochen war es möglich mit ca. 35 Kg zu belasten, bereits nach einem Monat war ich ohne Gehhilfen unterwegs, dann nach 6 Wochen, fühlte ich mich wie neu, fast zugut, denn manchmal vergass ich, dass noch Vorsicht angebracht wäre !
 
Die symphatische Art von Herr Dr. Balz Aklin und seinem Team, sowie die hervorragende Betreuung des Pflegepersonales im Spital Münsingen machten mein Aufenthalt richtig angenehm.

Bericht von Hermann Warth, Iglinger Str. 31, D-86899 Landsberg/Lech

Hermann Warth

Im November 2009 und Januar 2010 wurde ich im Spital Münsingen an beiden Hüften operiert. Die alten Knochen wurden mittel MicroHip-Verfahren durch Hüfttotalprothesen ersetzt. Seither bin ich wieder voll bewegungsfähig, schmerzfrei und kann auch schwerere Arbeiten verrichten. Das Tragen eines Bierkastens oder die Arbeit mit der Kettensäge im Wald bereiten mir z.B. keine Probleme. Was meine Hüften betrifft, bin ich wie neu.
 
Dr. Markus Michel und sein Team haben erstklassige Arbeit geleistet. Das betrifft auch die Pflege auf der Orthopädiestation und die Physiotherapie. Alle waren freundlich, hilfsbereit und kompetent. Besonders hat es mich gefreut, dass Dr. Michel zusätzlich zur Visite am Vormittag mich fast jeden Abend besuchte, um sich nach meinem Befinden zu erkundigen.
 
Ein Highlight ist das Bewegungsbad. Mit einem anderen Hüftoperierten pflügte ich durch das Wasser. Wir kamen ins Gespräch über die Orthopädiestation. Da sagte er: „Gell, das ist eine gute Schmiede.“ An das Spital Münsingen habe ich nur gute Erinnerungen: klein und fein!

Urs Burri Jg.1959

Urs Burri

Urs Burri

Meine Leidensgeschichte begann im Alter von ca. 3-4 Jahren. Ich klagte beim Gehen immer öfters über „Beinschmerzen“. Der Arzt in Aarau diagnostizierte Plattfüsse und verschrieb mir die nächsten Jahre diverse Einlagen in allen Formen.
Im Alter von 10 Jahren machte ich ihn auf die verschiedenen Beinlängen, ich bemerkte im Liegen dass die Fußknöchel nicht aufeinander passten, aufmerksam. Kurz darauf entstand das erste Röntgenbild und es stellte sich heraus, dass eine Hüftluxation und eine Beinlängendifferenz von ca. 1.5cm bestanden.
Im Januar 70/71 wurde in Langenthal die Hüft-Op von einem spezialisierten Orthopäden vorgenommen. Im August 1974 wurden im linken Knie diverse Klammern eingesetzt und 1 Jahr später entfernt; dies um das Wachstum und damit die Beinlängendifferenz (zu dieser Zeit ca. 1.5-2cm) auszugleichen, was aber keinen Erfolg gezeigt hat. Habe dann die nächsten Jahre bis ca. 40 unter immer stärker werdenden Schmerzen nach Skifahren, Wandern, Autofahren etc. gelitten. Auch Schuherhöhungen zeigten keinen Erfolg.
Im Jahr 2000 war ich in Oftringen bei einem Orthopäden zur Abklärung eines künstlichen Hüftgelenks (Totalprothese=TP), war doch das Bein mittlerweile 2-2.5cm kürzer. Ich wurde aber mit der Begründung des jungen Alters um Geduld gebeten.
Im Jahr 2008, als ich kaum mehr >2h Wandern konnte und ich nachts immer öfter wegen den Schmerzen erwachte, meldete ich mich in Aarau beim Orthopäden an. Dieser verschrieb mir Schmerztabletten und Geduld.
1 Jahr später war ich wieder beim selben Orthopäden, der mich nun zur Therapie schickte. Mit dieser Therapie brachte ich kurzfristig eine Verbesserung zu Stande, wurde aber nach ca. einem ½ Jahr von den Schmerzen wieder eingeholt.
Mittlerweile hatte ich genug von der TP, den immer wiederkehrenden Untersuch-ungen, den immer gleichen Erklärungen und eine gewisse Resignation machte sich breit. Ich verdrängte das Thema nun bis ich im Frühjahr 2010 durch Zufall im TV die Sendung mit Dr. Michel bei einer Hüft-TP sah. Seine Ausführungen und sein junger Patient machten mir unheimlich Mut.
Im August 2010 bekam ich bei Dr. Vollmar einen ersten Termin. Dieser nahm mich zum 1. Mal ernst und erklärte mir die ganze Problematik mit Anschauungsmaterial und einem verständlichen Gespräch, so dass ich wusste hier bin ich richtig. Im Oktober bekam ich einen 2. Termin bei Dr. Vollmar/Dr. Michel und es stand nie zur Debatte, ob dies nun altersmäßig der richtige Zeitpunkt ist oder nicht. Der Zustand des Gelenks sprach für sich. Und so bekam ich am 14.12.2010 in einer rund 2-stündigen OP in Münsingen mein langersehntes Hüftgelenk und der Beinlängenunterschied wurde von gut 3cm bis auf ca. 4mm ausgeglichen.
 
Hr. Dubler und sein Team machten mir eine Spinalanästhesie, was ich jedem nur wärmstens empfehlen kann. Das Team betreute und informierte mich während der ganzen OP hervorragend. Während des 1-wöchigen Aufenthalts im Spital Münsingen wurde ich aller bestens betreut, fühlte mich superwohl und bekam auf jede meiner Fragen kompetente und verlässliche Antworten. Nach 2Tagen hatte ich meine Selbständigkeit weitgehend zurück und konnte dank Frau Glauser, meiner Therapeutin, die Treppe mit den Gehhilfen wieder rauf und runter gehen.
Nach 1 Woche verließ ich das Spital und ging 10 Tage nach Gunten in die REHA, für den Heilungsverlauf sicher besser als zu Hause - aber halt auch sehr langweilig und mehr als 20 Min Therapie pro Tag waren nicht drin.
Heute, 15 Wochen nach dem Eingriff, fühle ich mich sehr wohl, mache 2-stündige Wanderungen mit Walking-stöcken - dies weitgehend ohne Schmerzen. Zur Zeit besuche ich die Physio noch 2x die Woche unterstützt von Schwimmen, Aquajogging und Biken.
 
Mein grösster Dank geht an das Operationsteam und das Betreuungsteam - einfach an das ganze OZM. Ich habe mich da rundum sicher und wohl gefühlt.

Heinz Roffler, Grüsch

Heinz Roffler

Heinz Roffler

Als ich die ersten Schmerzen im Jahre 2000 im Leistenbereich verspürte, waren meine ersten Gedanken, dass die Verletzung wahrscheinlich vom Eishockeysport herrührte, den ich ziemlich intensiv ausübte.
Im ersten Moment dachte man an eine Leistenzerrung, aber als die Schmerzen immer schlimmer wurden, begab ich mich zum Arzt und es folgten weitere Untersuchungen, aber keine der Diagnosen waren auch nur annähernd so, dass man auf eine Arthrose der Hüftgelenke schließen konnte.

Weiter stellte ich fest, dass ich bei gewissen Bewegungen sehr eingeschränkt war, dass es sogar so weit kam, dass ich nicht mehr normal auf mein Bike aufsteigen konnte.

Für mich, als Natur- und Bewegungsmensch, war es eine sehr schwierige Situation und ich musste mein liebstes Hobby, den Eishockeysport, sprichwörtlich an den Nagel hängen.

Als ich im Jahre 2009 einen Bike Urlaub im Südtirol buchte, war ich voller Tatendrang und freute mich sehr auf die Ausfahrten. Doch leider waren die Bike-Touren mit sehr vielen Schmerzen verbunden und ich wusste nicht wieso.
Als ich nach Hause kam, rief ich meinen Hausarzt an und sagte ihm auch, dass jetzt eine Untersuchung gemacht werden muss, die meinen Schmerzen auf den Grund gehen soll.

Im November 2009 wurde ich im Spital Schiers geröntget und die Diagnose war für mich erschreckend. An beiden Hüftgelenken wurde eine starke Arthrose festgestellt, und man teilte mir mit, dass ich diese durch Hüftprothesen ersetzen müsse. Im ersten Moment wusste ich nicht, wie ich mit der Situation umgehen sollte. Als ich mich wieder gefasst hatte, habe ich verschiedene Gespräche mit Ärzten geführt. Aber mit diesen Aussagen konnte ich nicht viel anfangen und ich hatte das Gefühl, dass die Aufklärung auf der Strecke blieb und man lieber sofort operieren würde.

Glücksfall
An Ostern 2010, beim sogenannten Eiertütschen, traf ich meinen Kollegen Johannes Nett. Ich erläuterte ihm meine Probleme der Hüfte und er teilte mir mit, dass er im 2009 an beiden Hüften operiert  wurde. Johannes hat mir dringendst empfohlen noch eine andere Meinung einzuholen  und mich im OZM untersuchen zu lassen.
Im Juli 2010 traf ich zum Untersuch im OZM ein und ich war sehr gespannt, was mich da erwartete.

Ich hatte einen Termin bei  Dr. J. Vollmer und wurde mehr als überrascht. Er nahm sich Zeit, ging auf mich ein und zum ersten Mal hatte ich das Gefühl, dass ich mit meinen Ängsten nicht mehr alleine war und auch ernst genommen wurde. Nach dem Gespräch mit Dr. J. Vollmer war ich mir sicher, dass ich mich im Spital Münsingen operieren lassen würde.

Bei meinem Eintritt im Spital Münsingen wurde ich sehr gut aufgenommen und professionell betreut. Am 1.12.2010 wurde ich an der linken und am 8.12.2010 an der rechten Hüfte von Dr. M. Michel und Dr. J. Vollmer erfolgreich operiert.

Und was ich nicht für möglich gehalten habe, hat sich bewahrheitet. Ich konnte am 10.12.2010 selbständig an zwei Gehhilfen die ersten Schritte mit dem Therapeuten machen.

Drei Monate nach der Operation bin ich nun völlig beschwerdefrei und die Beweglichkeit ist wieder da, wie ich es nicht für möglich gehalten hätte. 

Lieber Herr Dr. M. Michel und Dr. J. Vollmer
Herzlichen Dank für die perfekte Arbeit und super Betreuung durch Sie und Ihr kompetentes Team. Ein herzliches Dankeschön gebührt auch der Station B im Spital Münsingen, wo ich mich sehr gut aufgehoben fühlte.

Anita Kaempf, Jg 62, Sunshine Coast / Australien

Anita Kaempf

Anita Kaempf

Seit meinem 20 Altersjahr war ich sportlich sehr aktiv und und habe mich neben dem Laufsport auch in einigen anderen Sportarten versucht und engagiert. So zB  jahrelanges Tennisspielen, Mountainbiking, Skifahren, Langlauf (zuerst Diagonal- und dann Wechsel zur Skatingtechnik), Wandern und seit ich in Australien lebe ist es ausserdem Schwimmen, Surf Life Saving-Training (war 3Jahre aktiver volunteer), plus Boxingtraining in einem ‚richtigen‘ Boxing Gym.

Im September 2000 unterzog ich mich im Spital Aarberg meiner ersten Hueftoperation, nach ca 2Jahren mit Schmerzen, welche mich zuerst beim Sport, aber dann je laenger je mehr bei alltaeglichen Bewegungen und Aktivitaeten behinderten und einschraenkten.
 Diagnose:        Labrumschaden bei off-set Stoerung, Pfannenrandschaden, Huefte links
 Labrumteilresektion und off-set Wiederherstellung durch Dr. O. Hersche (Klinik Sonnenhof) in ‚offener‘ OP, 18cm Narbe, 2x 3.5mm Zugschrauben im Knochen, 6 Wochen kaum Belastung, ca 9Wochen Kruecken, Physiotherapie ab Woche 6, und fast 12 Monate bis ich wieder joggte und schmerzfrei bewegen, laufen, spoertlen konnte.

Aber..... auch nach mehr als 10Jahren bin ich fast immer schmerzfrei und die Geduld bei der Rekonvaleszenz (normalerweise nicht meine Staerke) hat sich gelohnt.

Danach immigrierten mein Mann und ich nach Australien, wo wir auch heute noch leben.

In 2009 fingen dann ganz aehnliche Schmerzen in der rechten Hueft/Leistengegend an. Nach ca 8 Monaten ‘ignorieren’ liess ich MRI images machen. Die Berichte von zwei verschiedenen Stellen ergaben unterschiedliche Diagnosen und ich entschied mich, anlaesslich meines CH Besuchs die MRI‘s meinem Arzt Dr. Ch. Saager, den ich von der ersten OP her kannte, fuer eine Zweitmeinung zu konsultieren.

Danach ging alles sehr schnell >> Verweis ans OZM, ein Termin bei Dr. Markus Michel am uebernaechsten Tag, eine sehr kompetente, individuelle Beratung und Information betreffend moegliches Vorgehen, Technik und Operationsverfahren,  ein sofort gutes ‘Gefuehl’ dem Arzt ,  OZM Team und generell der Aussicht ‚Arthroskopische Operation‘ gegenueber.
Diagnose:  Mehrfach eingerissene Gelenkslippe / Fermoroazetabulaeres Impingement (Gemischtyp)

Gesagt, getan ! 4 Tage spaeter war ich als ‘Tagespatient’ im Spital Muensingen. Es war eindruecklich wie flexibel und hilfsbereit das gesamte OZM-Team war und wie ich (als ‘auslaendischer’ Patient) unbuerokratisch und speditiv ‘bedient’ wurde.

Dr. Markus Michel fuehrte die OP Ende Juni 2010 durch. Am selben Abend, zugegebenermassen etwas groggy, konnte ich ‚auschecken‘. Da ich nicht mehr versichert bin in der Schweiz und auch bald darauf wieder nach Australien zurueckflog, konnte/wollte ich von diversen ‘services’ nicht Gebrauch machen. So ware zB keine Nachkontrolle mehr moeglich und auch keine Physiotherapie. Ich bekam aber gute Instruktionen und wann immer ich Fragen hatte oder eine Unsicherheit aufkam betreffend Bewegung/Rotation/Belastung, bekam ich prompte Auskunft und Antworten per Telefon oder email. Ich war gute 2Wochen an Kruecken, schoen  brav mit wenig Belastung etc und alles schien einen perfekten Genesungsverlauf zu nehmen.

Seit der OP sind gute 6Monate vergangen. Ich habe ziemlich umgehend mit leichten Schwimmeinheiten und spaeter etwas Aquarunning begonnen.  Zurueck in Australien (nach ca 8Wochen) ging ich auch wieder fuer leichte Trainings ins gym, vorallem auf den crosstrainer. Mit Joggen wollte ich mich bewusst fuer 4 – 5 Monate  zurueckhalten.

Leider setzten dann ganz ploetzlich starke Rueckschmerzen ein und diese plagten und plagen mich nun schon seit ueber 10Wochen. Verschiedene Behandlungen und Auskuenfte von Chiro‘s, Osteo‘s und einem guten Masseur waren, dass dies hoechstwahrscheinlich durch monatelange Ueberkompensation (bereits lange vor der OP) ausgeloest wurde. Ich habe schlussendlich durch MRI’s und CT scans ein paar ‘Defekte’ und Gruende herausgefunden und muss nun mit Physiouebungen die Rueckenmuskulatur besser aufbauen und staerken. Ich hoffe nun, dass ich damit auch diese Schmerzen noch loswerde.

Ich bin oft am Schwimmen, bin nun neuerdings auch vermehrt auf dem Strassenvelo und habe kuerzlich mein erstes bescheidenes Joggingruendeli absolviert. Enorm  schwerfaellig und SEHR langsam. Aber jeder Wiederanfang ist schwer... vorallem nach 6Monaten kompletter Joggingabstinenz!

Das ‚Abenteuer Spontane OP in der CH’ ist fuer mich sehr gut abgelaufen. Ich bin froh, dass ich mich dazu entschieden habe und dankbar fuer die Unterstuetzung einerseits von Dr. Ch Saager, Aarberg (der mich ans OZM weitergeleitet hat), Dr. Markus Michel, dem ganzen OZM Team und auch dem Spital Muensingen fuer die hervorragende Betreuung.

Es ist schoen sich wieder (fast) beschwerdenfrei bewegen zu koennen und ich wuerde mich jederzeit wieder ans OZM wenden. Ich habe beste Erfahrungen gemacht und nur positive Erinnerungen.

Steger Elsbeth, Ittigen, Hochbauzeichnerin/Hausfrau

Elsbeth Steger

Elsbeth Steger, Wanderung mit Enkelsohn Robin

Im Januar 2007 hatte mir der Hausarzt die Schmerzen in der Leistengegend als mögliche Coxarthrose diagnostiziert. Röntgenaufnahmen bestätigten diesen Befund. Ich war 62 jährig, Hausfrau mit ausgefülltem, abwechslungsreichem Alltag. Ein künstliches Hüftgelenk in Aussicht zu haben, das fand ich nicht sonderlich berauschend!

Schmerzmittel erleichterten mir den Alltag und mit der Zeit verhalfen mir Schlaftabletten zur Nachtruhe. Die stetige Einnahme von Medikamenten konnte aber längerfristig nicht die Lösung des Problems sein.
Ich war froh, als ich Ende Sommer 2007 zum Orthopäden überwiesen wurde.

Dr. M. Michel wirkte auf mich sofort vertrauensvoll und kompetent. Die Festsetzung des Operationstermins war dann auch schon Teil der Heilung, wenigstens im Kopf. Der Eintritt ins Spital am Sonntag, 28. Oktober 2007 war so etwas wie in die Startblöcke treten und die Ziellinie vor Augen zu haben. Die Operation am Tag darauf verlief erfolgreich. Ich war gut betreut, bestens aufgehoben und nach einer Woche wieder zu Hause. Nach kurzer Zeit konnten die Schmerzmittel abgesetzt werden und die Bewegungsfreiheit erlangte ich vor Weihnachten.

Ende März 2008 fuhren mein Mann und ich für zwei Wochen in die Skiferien. Bei frühlingshaften Verhältnissen genoss ich das Skifahren beschwerdenfrei. Ende Mai erfolgte eine erste grössere Wanderung von fünf Stunden in einem ausländischen Nationalpark und im Juli 2008 waren wir mit einem Enkel im Aletschgebiet unterwegs.

Sport schmerzfrei zu betreiben macht wieder Spass und mein Alltag hat Lebensqualität zurück gewonnen. Ich bin froh und dankbar, dass ärztliche Fachkompetenz und aktuellste Technologien mein Leben positiv veränderten.

Philipp Vögeli, Jg. 1971

Philipp Vögeli, Gigathlon 2007

Philipp Vögeli, Gigathlon 2007

Da ich in meiner Freizeit intensiv Sport treibe gehören einzelne „Wehwechen“ einfach dazu. Im Januar 2006 hinderte mich aber ein dauernder, nach ca. 15min Joggen auftretender Schmerz im Knie am ausüben meines Hobbys. Der Schmerz blieb konstant unabhängig der Belastung, verschwand aber auch wenn ich eine Woche mit Sport aussetzte, nicht. Da ich im Juli ein grosses sportliches Ziel vor Augen hatte organisierte ich eine Arztkonsultation im OZM.

Ich konnte gleich vorgängig ins MRI und mit Hilfe der Röntgenbilder und einigen Test’s an meinem Knie wurde ein Meniskusriss erkannt.

Am 7. Februar operierte Markus Michel mittels Arthroskopie das linke Knie. Ich konnte während der Operation via Bildschirm live mitfiebern.
Am gleichen Abend verliess ich mit Krücken, durch den internen Physiotherapeuten im Spital Münsingen bestens mit Übungen ausgerüstet, das Spital und übernachtete zu Hause.

Da ich mich vier Tage wirklich still hielt und die Krücken jederzeit auch zu Hause einsetzte, konnten rasch Fortschritte in der Beweglichkeit festgestellt werden. Zudem startete sofort die Physiotherapie welche mich teilweise überraschte mit Übungen welche ich bereits ausführen sollte.

Am 16. Februar also 9 Tage nach meiner Operation sass ich erstmals wieder auf einem Spinningvelo und radelte eine Stunde im Fitnesscenter mit. Nach zwei weiteren Arztbesuchen war ich die „Fäden“ los und hatte die Bewilligung für eine erste Joggingrunde. Diese 30min Runde startete ich am 13. März also 5 Wochen nach meiner Operation. Im Juli 2006 gelang es mir dann den 24h Gigathlon, ein 5-Sportarten-Wettkampf erfolgreich als Single zu absolvieren.

Felicitas Lehner, Kindergärtnerin

Felicitas Lehner

Felicitas Lehner

Am 1. August 07 erlitt ich beim spielerischen Herumrennen im Garten eine Achillessehnenruptur am rechten Fuss. Ich kam als Notfall ins Spital Bern-Ziegler wo seit 2003 die nicht-operative Methode angewendet wird. Der zuständige Arzt überzeugte mich als er sagte, die Risiken seien bedeutend kleiner als bei einer Operation mit Narkose. Ohne ein MRI zu machen verpasste man mir einen Gips und Künzli-Ortho-Rehab Schuhe. Für 3 Monate war ich 100% krankgeschrieben und arbeitsunfähig als Kindergärtnerin.

nfangs hatte ich relativ grosse Schmerzen und der Alltag war sehr beschwerlich, d.h. ohne fremde Hilfe nicht zu bewältigen. Ich besuchte regelmässig die Physiotherapie und begann ab November teilzeit und ab Dezember wieder voll zu arbeiten.

Mitte Januar 08 passierte das Unfassbare. Während der Physiotherapie riss meine Achillessehne erneut. Die Aerzte waren ratlos und nach einem MRI war klar, dass ich operiert werden musste. Ich sei ein Ausnahmefall mit Komplikationen. Da Dr. M. Michel vom OZM zu unserem Bekanntenkreis gehört, wendete ich mich an ihn. Nach einer Besprechung erhielt ich kurzfristig einen Operationstermin im Spital Münsingen und wurde sowol medizinisch wie menschlich äusserst kompetent betreut.

Die Operation verlief gut und die Nachbehandlung ähnlich wie beim 1. Mal. Dr. M. Michel war sehr verantwortungsvoll und riskierte nichts. Deshalb schrieb er mich bis Ende Juni krank. Nach intensiver Physiotherapie besuche ich momentan zwecks Muskelaufbau eine Med. Trainingstherapie. Ich arbeite wieder 100%, bin voll leistungsfähig und habe sanft mit Sport begonnen (Velofahren, Schwimmen, Jogging).

Es war ein langweiliges Jahr für mich, umso mehr freue ich mich wieder aktiv und selbständig im Leben zu stehen. Dafür danke ich Dr. M. Michel ganz herzlich!

Patrick Bacher, Jg. 1971, Senior Controller und Triathlet

Patrick Bacher

Im Januar 2007 habe ich erstmals Schmerzen in der linken Hüftgegend gespürt, die mich vor allem beim Lauftraining, aber auch im Alltag zum Teil stark behindert haben. Da die Schmerzen ständig präsent waren und nicht abgeklungen sind, habe ich mich auf Empfehlung von Trainingskollegen im OZM Münsingen bei Dr. Markus Michel untersuchen lassen. Dass der diagnostizierte Knorpelschaden an der linken Hüfte inkl. Labrumriss operativ behandelt werden musste, war für mich im ersten Moment natürlich ein Schock. Dank der umfassenden Aufklärung und Information durch Dr. Michel war ich aber wieder zuversichtlich, mich auch in Zukunft weiterhin sportlich betätigen zu können.

Im August 2007 habe ich  mich dann im Spital Münsingen bei Dr. Michel einer Arthroskopie unterzogen und 3Tage zur Schonung des Gelenks im Spital verbracht, konnte aber bereits während dieser Zeit aufstehen und mich mit Krücken bewegen. Wie die Operation verlief auch die Rehabilitation mit Hilfe eines Physiotherapeuten ohne Komplikationen und ich konnte die Belastung des Gelenks Schritt für Schritt steigern. Bis ich ca. 6 Monate nach der Operation wieder 100% schmerzfrei bei Belastung war, brauchte es zwar noch etwas Geduld und Disziplin, dafür kann ich die Hüfte heute im Alltag wie auch im Sport wieder voll belasten. Insgesamt verlief der Heilungsprozess aber sehr rasch und für mich erstaunlich unproblematisch, herzlichen Dank an Dr. Michel und das OZM Team!

Genau 11 Monate nach dem operativen Eingriff habe ich mir im Juli 2008 einen Traum erfüllt und in Zürich meinen ersten Ironman (3.8 Km Schwimmen, 180 Km Radfahren, 42,2 Km Laufen) unter 12 Stunden gefinisht!

Christine Arregger, Inhaberin legal & medical partner GmbH

Christine Arregger

Meine Schmerzen in der Leiste setzten irgendwann im Herbst 2002 ein – auf einmal waren sie einfach da, zuerst dumpf, dann immer stechender, dies insbesondere nach langen Dauerläufen oder sonstigen Extrembewegungen. Eine erste Konsultation bei einem sog. Sportarzt resultierte in einem 6-monatigen Joggingverbot. Ich habe mich brav daran gehalten und statt in der Gegend rumzurennen halt den Crosstrainer oder das Spinningvelo malträtiert. Die Schmerzen gingen entsprechend zurück, was mich nach Ablauf des Joggingverbots auch darin bestärkte, mein Lauftraining wieder sachte aufzunehmen. Dies ging gut, sogar sehr gut. Es folgten überraschend gute Platzierungen an diversen Strassenläufen sowie die Teilnahme am 1-wöchigen Gigathlon 2003. Doch plötzlich war er wieder da – dieser dumpfe Schmerz, der sich sogar beim nächtlichen Toilettengang bemerkbar machte. Was nun? Eine erste Prognose eines Radiologen liess nichts Gutes erahnen, er drohte mit einem Hüftimplantat und Sportverbot...

Über Umwege, glückliche Vermittlung und auch etwas Zufall erhielt ich bereits im August 2003 einen ersten Termin im OZM. Dr. Michel war es, der mir endlich sagen konnte, wo das Problem überhaupt liegt: Nämlich nicht – wie von zig Besserwissern behauptet - im Sport – sondern in der angeborenen Hüftdisplasie. Diese hat eine sog. Labrumläsion (auch Impingement genannt) verursacht, welche durch die dabei entstehenden Kalkablagerungen angeblich zu einer Verengung des Gelenks und somit zu Schmerzen führt. Nach Durchführung der von Dr. Michel vorgeschlagenen Hüftarthroskopie konnte ich bereits zwei Wochen später wieder mit Crosstraining beginnen – die 10-minutigen Belastungsrhythmen durfte ich glücklicherweise bald steigern. Oh happy life!

Ein knappes Jahr später und einige Sporterlebnisse reicher, meldete sich dann leider die andere Hüfte. Wie bereits sein Kollege Michel, hat auch Dr. Witschger hervorragende Arbeit geleistet und mir bei der Arthroskopie der anderen Seite einen vergleichbar raschen Heilungsverlauf beschert. Beidseitig arthroskopiert begann ich so erneut mit dem Aufbautraining und eilte glücklich& sorglos durchs Leben.

Tja, bis wieder ein Jahr später, d.h. im 2005, und sportlich endlich wieder in Topform, die erstoperierte Hüfte wieder zu schmerzen begann. Es sollte wohl einfach nicht sein... Trotz ärztlicher Bedenken betreffend Sportprognosen wollte ich erneut arthroskopiert werden. Das (bei einer Operation ohnehin immer vorhandene) Risiko hat sich gelohnt: Seit nunmehr drei Jahren bin ich beschwerdefrei. Mein Training habe ich aber entsprechend angepasst: Reduktion der Bahntrainings, Wechsel von Strassen- auf Bergläufe, Crosstrainer als Alternativtraining. Daran halte ich mich – fast immer – konsequent: Nach einem eher enttäuschend verlaufenen 2. Jungfraumarathon habe ich mich im Herbst 2007 kurzfristig für den erstmals durchgeführten Luzernmarathon angemeldet. Mein erster, flacher Marathon – Rang 2 in 3.02 h. Der Ehrgeiz ist zwar geweckt, die Dankbarkeit über die wieder erhaltene Sportfreude lassen mich aber vernünftig sein und den Erfolg in die richtigen Relationen setzen.

Mein Rat an alle: Lassen Sie sich nicht von Erstaussagen entmutigen bzw. zu unnötig invasiven Operationen überreden. Holen Sie im OZM eine Zweitmeinung ein und entscheiden Sie erst dann, welcher Ihr Weg ist.

Alex Geissbühler, Rechtsanwalt, Partner KPMG

Alex Geissbühler

Als ehemaliger Spitzenläufer (800m und 1500m mit Teilnahmen an Europa- und Weltmeisterschaften) ist für mich auch heute im gesetzteren Alter (44 jährig) regelmässiges Laufen sehr wichtig.

Im April 2005 habe ich mir an einem Volkslauf den Meniskus am linken Knie verletzt. Nachdem sämtliche Salbentherapien nicht fruchteten und ich mir endlich eingestehen konnte, dass es sich wohl um eine schlimmere Verletzung handelte, habe ich mich im Juni 2005 an Dr. Markus Michel vom OZM Münsingen gewandt.

Bereits nach der ersten Konsultation folgten die Termine für eine MRI-Untersuchung sowie die schliesslich notwendig gewordene Operation innert kürzester Frist. Die Operation Anfangs Juli 2005 erlebte ich als sehr angenehm, die Betreuung durch die Ärzte sowie das Pflegepersonal erfolgte äusserst kompetent sowie mit der notwendigen Gelassenheit, die sich auch auf mich als Patient übertrug.

Dank der sofort in die Wege geleiteten Nachbehandlung war es mir schliesslich möglich, bereits im Herbst 2005 wieder an Volksläufen teilzunehmen. Unterdessen kann ich wieder beschwerdefrei trainieren (übliche Altersgebrechen ausgenommen) und habe an verschiedenen Laufveranstaltungen auch Kategoriensiege erringen können (z.B. Basler Stadtlauf, Altstadt-GP Bern etc.).

Fazit: Meniskus weg, Lebensqualität zurück! Ein grosses Danke an das OZM-Team!

Stefan Rubi, „Valsermaa“

Stefan Rubi, Inferno

Stefan Rubi, Wienmarathon

Der „Valsermaa“, das bin i, i mim Bruef, wen i mine Chunde ds Valserwasser hei bringe.
Stefan Rubi heissen i, miner Hobbys sie schiifahre, pilze und springe.

Bim Schiifahre han i de am erschte Jänner ds Chritzband grisse, nach erschter Diagnose im Spital Interlake. I ha mi sofort mit dem Michel Markus i Verbindig gsetzt, wel z Interlake hei si mier abgrate fir ne Ops.

Ds Orthopädische Zentrum z Münsige han i im Herbscht 05 wäg ner Hufartoskopie lehre kenne u scho denn gueti Erfahrigi gmacht!

D’Ops u die aschliessendi Therapie im Spital z Münsige hei positiv zum Heiligsprozäss bitrage! Dank der guete Betrüig vom Michel Markus u Personal han i im Mai umhi agfange schaffe u im Juni erfolgrich am Aletschhalbmarathon teilgno!

Mis mier gesteckta Ziel, am Jungfraumarathon teilznäh han i am 6. September 2008 inere Zit vo 4.31.16 ohni Schmärze diri zoge!

Ganz äs härzlis Merci – dem Markus u sine Liit im OZM

Hanna M. aus Deutschland

Bericht über meine Odysee bis zur Erkennung des Hüftimpingements


Ab April 2007 hatte ich (15) beim Spazierengehen öfters Hüftschmerzen. Nach ca. 2 Wochen bin ich deswegen zum Hausarzt und dieser hat mich sofort zu einem Orthopäden überwiesen.
Bereits Anfang Mai 2007 hatte ich den Termin bei dem Orthopäden. Er empfahl mir Sport zu machen. Kontrolltermin war 3 Wochen später. Allerdings wurde mir ausgerechnet ein Dauerlauf von 35 Minuten zum Verhängnis. Unterm Laufen ging es mir super, aber danach konnte ich vor Schmerzen nur noch kürzere Strecken gehen.
Das 1. MRI erfolgte auf mein Drängen durch den Hausarzt Ende Juni 2007: Zu allem Unglück war eine Raumforderung zu sehen. Der Orthopäde schickte uns in eine große orthopädische Klinik (Bad Abbach) als Notfall. Trotz dieser Raumforderung wurde ich wieder nach Hause geschickt – nächster Termin 4 Wochen später.
Zwischenzeitlich veranlasste die Onkologie in Regensburg ein erneutes MRI. Zum Glück war die Raumforderung zurückgegangen. Der Orthopäde empfahl mir erneut Bad Abbach (3. Termin – Anfang September 2007).

Aber wie bei allen Ärzten in Deutschland hieß es stets:
Alle hätten so einen Fall wie mich noch nie gehabt. Sie stellten nur meinen Leistenschmerz fest. Physiotherapie hat stets alles nur verschlimmert. Im Oktober 2007 dann das 3. MRI. Im Januar 2008 folgte das 4. MRI.

Letztendlich wurde ich von den Radiologen als Simulantin hingestellt. Es gab offenbar keine Erklärung für meine starken Leistenschmerzen. Ich konnte nicht mehr sitzen, nachts vor Schmerzen nicht schlafen.
Zur Schule gehen war unmöglich. Ich hielt nur 1 – 2 Schulstunden durch und bekam Probleme mit der Schule, weil ich mich täglich befreien lassen musste. Aus Verzweiflung fuhren wir zu 4 Orthopäden – einer war 300 km einfach entfernt. Keiner kannte mein Schnappen in der Leiste, verbunden mit starken Schmerzen. Ibuprofen, Paracetamol etc. halfen nicht. Ich war beim Rheumatologen (ein verständnisvoller Arzt, der sich hinterher entschuldigt hat, dass er nicht darauf gekommen ist)…

Unser Schuljahr in Deutschland ging von September 2007 bis Juli 2008. In der Schule war ich lediglich im September 2007 (unter großen Schmerzen) und ein paar wenige Tage. Trotz Attest jeden Tag sich befreien zu lassen und vom Rektor zu hören, man soll Schmerztabletten nehmen, war nicht leicht.
Vor allem psychisch. Mir schien keiner der Lehrer zu glauben, bis auf zwei Ausnahmen.

Ausgerechnet mein Gynäkologe brachte uns auf den richtigen Weg. Er rief meine Mutter an und meinte, dass meine Leistenschmerzen ein Hüftimpingement sein könnten. Er schickte uns zu einem Orthopäden. Dieser veranlasste ein Arthro-MRI. Leider hatte das MRI eine schlechte Qualität. Er sah  sich die Auswertung der Bilder mit einem Kollegen an und fand, dass ich ein wunderbares Hüftgelenk hätte. Für den Orthopäden war damit der Fall erledigt und ich konnte selbst zu Hause meist nur noch Liegen, statt Sitzen. Ich hatte selbst bei minimalen Gehstrecken starke Schmerzen.

Meine Mutter kam dann über das Internet zu einer Betroffenen, die uns Dr. Michel empfahl. Sie hat die MRI-Bilder zu Herrn Dr. Michel in die Schweiz geschickt. Lt. dem Radiologen war es ein wunderbares Hüftgelenk, aber Herr Dr. Michel konnte trotz der schlechten Auflösung einen Labrumriss erkennen.

Am 29.04.2008 wurde ich in der Schweiz arthroskopisch operiert. Am 01.05.2008 flogen wir schon wieder nach Hause. Die Stöcke benötigte ich 4 Wochen. Während der OP stellte sich heraus, dass ich eine chronische Entzündung hatte und mehrere Labrumeinrisse. Wäre ich früher operiert worden, hätte der Heilungsprozess nicht so lange gedauert. Mitte Juli 2008 konnte ich immer noch keine 90 Grad-Beugung, die man zum Sitzen benötigt. Aber dann 4 Wochen später (im August 2008) konnte ich endlich die 90 Grad-Beugung. Somit kann ich mir wieder alleine die Schuhe zubinden und wieder sitzen. Ich bekam allerdings von Dr. Michel in der Schweiz entzündungshemmende Schmerztabletten. Eine Wirkung merkte ich nach ca. 4 Wochen Einnahme. Er empfahl mir einen Crosstrainer, zum Muskelaufbau. Denn mein Bein zitterte beim Treppensteigen, oder beim Autofahren (Kupplung durchtreten). Mittlerweile – 4 Monate nach der OP geht es mir gut, ich habe nur noch manchmal Schmerzen und nehme 1 x täglich die entzündungshemmende Schmerztablette. Aber ich bin auf dem richtigen Weg.

Gerhard Zumstein, Leissigen au lac

"Jetzt lass' ich mir die anderen drei auch gleich machen."

Ein chronischer Schmerz ist zermürbend und das ist wohl das Schlimmste! Psyche, Lebensfreude, nicht nur die körperliche Aktivität wird eingeschränkt oder verunmöglicht, ebenso die geistige. Wer mag noch lesen, Interesse an anderem finden, sich konzentrieren, wenn ein Körperteil dauernd schmerzt?

Von dieser Pein hat mich die durch Dr. Markus Michel durchgeführte Operation erlöst. Ich habe mein künstliches Hüftgelenk integriert (d.h. die meiste Zeit bereits vergessen), bin absolut schmerzfrei, geniesse volle Beweglichkeit und kann gehen und schlafen soviel und wie mir beliebt. Dank dieser Möglichkeit gestaltet sich mein letzter Lebensabschnitt völlig anders, als er sich ohne die MicroHip-Technik angemeldet hatte. Beweise dafür sind mein Grossvater (ohne Operation) und mein Vater (mit Hüftgelenksoperationen beidseitig vor rund 20 Jahren) ... es liegen Welten dazwischen!!!

René Fedier, Hobby-Heizer / Lokführer, Tessin

René Fedier

René Fedier

An einem Abend schaute ich eine Fernsehsendung Sprechstunde an, da sich bei meinem rechten Knie Schmerzen bemerkbar machten. Im Herbst 2007 konnte ich kaum mehr gehen und entschloss mich deshalb, zur Untersuchung ins OZM zu Dr. Michel zu gehen.

Diagnose: sofort eine OP.

Im Dezember 2007 war es soweit: OP und siehe da, meine Schmerzen sind verschwunden. Nun kann ich weiter mein Hobby als Heizer/Lokführergehilfe auf unserer Dampflok Muni geniessen.

Das Team im OZM war super und auch heute noch bin ich Dr. Michel dankbar für den schnellen Entscheid.

Herzlichen Dank an alle
René Fedier aus dem Tessin

www.muni-dampflok.ch

Damian Perrin, Mountainbike Elitefahrer

Damian Perrin

Vor einigen Jahren wurde ich durch einen Snowboardsturz mit Oberarmbruch abrupt aus meiner Sportlerkarriere gerissen. Die anschliessende Operation im Spital Visp verlief alles andere als gut. Der Versuch, die beiden zerschellten Knochen mit Drähten zu fixieren misslang, sodass sich die Ärzte im Spital Visp gezwungen sahen, einen massiven Marknagel durch den ganzen Oberarmknochen zu tun, um die Bruchstelle zu stabilisieren.

Nach dieser Notfalloperation war mein Arm zwar nach kurzer Zeit mit viel Schwellung rasch belastbar, doch der Nagel störte massiv im Schultergelenk. So entschied ich mich, die Meinung der OZM Ärzte (Dr. M. Michel) einzuholen. Dort wurde mir eine frühzeitige Metallentfernung im Spital Münsingen empfohlen. Allerdings musste ich danach weitere 6 Wochen mit der Wiederaufnahme meines Sportes (Mountainbikerennen) warten und hoffen, dass die Knochen gut zusammenwachsen.

Die Operation verlief gut und der Knochen schien stabil zu sein. Dass ich vielleicht lange keine Bikerennen mehr bestreiten könnte, motivierte mich sehr, um das Beste aus der Situation zu machen. Sobald es die Schmerzen zuliessen, begann ich sehr verbissen auf dem Hometrainer zu trainieren. Jeder kleine Fortschritt war mir bewusst, und ich trainierte harter und konsequenter als je zuvor. Ich hatte nur noch das Ziel, möglichst bald wieder Rennen bestreiten zu können.

Zunehmend konnte ich dann auch wieder auf ebenen Strassen fahren und dank der exzellenten Arbeit des OZM bald auch wieder meinen geliebten Sport ausüben. Heute arbeite ich als Physiotherapeut und fahre in der Schweiz und in den umliegenden Ländern Mountainbikemarathonrennen. Dies habe ich mitunter dem OZM zu verdanken. Hätte ich den Nagel noch lange in meinem Arm gehabt, wäre mein Schultergelenk wahrscheinlich heute bereits von starker Arthrose zerstört und an eine aktive Sportkarriere nicht zu denken!

Vielen Dank dem Team des OZM.

Urs Pfeiffer, Coiffeur und Bergsteiger

Urs Pfeiffer

Urs Pfeiffer

Leben erleben statt schmerzhaft verleben.

Zwölf Jahre ging ich wegen meiner Hüftarthrose durch die Hölle. Im Alter von 32 Jahren kamen die Schmerzen aus heiterem Himmel und zwangen mich bei der Arbeit als Coiffeur, mich immer wieder hinzusetzen. Vor allem im unteren Teil des linken Oberschenkels waren die Schmerzen gross. Die Schmerzen wurden immer schlimmer, ohne Schmerztabletten ging nichts mehr, an Sport war nicht mehr zu denken, was für mich als Bewegungsmensch sehr schwer zu ertragen war. Biken, bergsteigen, klettern…  nichts war mehr möglich. 2002 versuchte ein Arzt in einer ersten Operation, bei der meine linke Hüfte geöffnet wurde, das Zusammenspiel von Hüftgelenkskopf und –pfanne zu verbessern, indem er am Gelenkskopf einen Teil wegschabte. Leider ohne Erfolg: ich hatte nun eine grosse Narbe und die Schmerzen waren doppelt so stark. Mein Leben schien vorbei zu sein, nicht einmal nachts beim Schlafen konnte ich mich erholen. Ich zog mich zurück und hatte zu nichts mehr Lust.

Eines Tages sass Markus Michel bei mir Coiffeurgeschäft und liess sich die Haare schneiden. Mein ungewöhnlicher Gang fiel ihm auf; er liess mich ein paar mal hin- und hergehen und wusste sofort, was mein Problem war! Hüftarthrose. Nach diesem schicksalhaften Tag sollte es noch eineinhalb Jahre dauern, bis mir das neue Micro-Hip Hüftgelenk eingesetzt werden konnte. Meine Angst vor einem erneuten Eingriff war gross. Wenn ich schon etwas machen lassen würde, musste auch eine markante Verbesserung der Situation resultieren und was wenn nicht? Meine Erfahrungen mit dem ersten Eingriff hatten mich den Mut verlieren lassen, noch einmal eine Operation zu wagen. Wir versuchten es nochmals auf konservative Art mit Physiotherapie. Es half alles nichts. So entschloss ich mich schliesslich doch für einen zweiten Eingriff und steckte mir von Anfang an das Ziel, innert acht Monaten nach der Operation  die Mönchs-Nordostwand zu besteigen! Markus Michel, selbst ein begeisterter Kletterer, unterstützte mich voll.  2004 kam ich als einer der Ersten in den Genuss der Micro-Hip-Technik. Bei dieser Operation wurde mir ein neues Hüftgelenk eingesetzt; sie war viel schonender und hinterliess nur sehr kleine Narben. Ich befolgte die Weisungen meines Arztes. Ein ausgeklügeltes Trainingsprogramm, unter anderem mit viel Schwimmen und Biken, half mir buchstäblich wieder auf die Beine, so dass ich in der Tat acht Monate nach der Operation wieder bergsteigen konnte und mich auf dem Gipfel des Mönchs wieder fand!

Dank Markus Michel und der Micro-Hip-Technik habe ich mein Leben zurück bekommen. Heute stehe ich wieder im Berufsleben, freue mich, dass ich schwimmen, biken, klettern, bergsteigen, skifahren und Skitouren und vieles mehr machen kann. Ich bin dankbar, dass ich nachts wieder durchschlafen und schmerzfrei Treppen hoch und hinunter steigen kann. Markus Michel und den Teams von OZM und Spital danke ich von Herzen.

Daniel Zobrist, Matten

Daniel Zobrist

„Die Hoffnung stirbt zu letzt“
Mit diesem Motto bin ich letzten Samstag am Jungfraumarathon an den Start gegangen. Nach zwei Kortison-Behandlungen bei Ihnen, unendliches dehnen, massieren und therapieren, wusste ich, dass ich alles Mögliche getan habe, um die rund 42 Km möglichst schmerzfrei absolvieren zu können.

Mit viel Willen und etwas Nachhilfe mit einer Voltaren-Tablette, habe ich mich auf den Berg gekämpft J Der Zieleinlauf war das wohl grösste sportliche Erlebnis, das ich je erleben durfte. Ich konnte es nicht unterdrücken, eine Freudenträne zu vergiessen. Die Schmerzen und die langen 3 Wochen Ungewissheit vor dem Lauf waren schnell vergessen.

Auch wenn ich weiss, dass die Kortison-Spritze zur Behandlung meines Läuferknies zu keiner Heilung führt, bin ich doch sehr froh, dass Sie mir halfen und ich dieses Jahr am Marathon teilnehmen konnte. Ich habe sehr lange darauf hin trainiert und auch sehr viel dafür stehen lassen.

Nun werde ich mich auch einer ordentlichen Physiotherapie unterziehen lassen und mein Knie schonen und therapieren so gut es geht, um baldmöglichst die Laufschuhe wieder anschnallen zu können.

Ich möchte mich bei Ihnen von ganzem Herzen bedanken, dass ich so kurzfristig einen Termin erhalten habe und von den beiden Fachärzten, Frau Dr. Quidde und Herr Dr. Michel, professionell beraten und behandelt wurde.

Ich wünsche Ihnen allen alles Gute und weiterhin zufriedene Patienten. Sie machen einen hervorragenden Job!

Daniel Zobrist

Rolf Marti, Sargans

Rolf Marti

Meine drei Knieprothesenwechsel in drei Jahren

Durch meine Tochter S. Ryser-Marti kam ich auf die Adresse vom OZM Münsingen, Dr. M. Michel. Ich brauchte sehr lange, um diesen Schritt zu machen und mich bei diesem Team anzumelden. Im Juli 2009 dufte ich den Anlauf nehmen und fuhr nach Münsingen/Bern. Ich wurde da sehr gut beraten und man ging auch sofort auf mich ein – was heute leider nicht überall der Fall ist. Im September war dann die OP im Sonnenhof Bern. Dr. Michel und sein Team haben sehr gute Arbeit geleistet, denn ich bin heute noch sehr froh und dankbar, dass ich diese, notabene 3. Operation machen konnte. Nach dem 2. Knie-Prothesen Wechsel war meine Biegung nur noch 10 Grad, heute bin ich wieder auf super 70 Grad.

Das Team hat grosse Leistung erbracht und ich kann das OZM nur weiter empfehlen. Auch der Heilungsprozess ist ein sehr guter Erfolg. Nach 7 Wochen konnte ich wieder mit der Arbeit zu beginne. Jedoch darf ich nicht vergessen zu erwähnen, dass auch der Aufenthalt in der Klinik Sonnenhof Bern sehr angenehm war. Ich möchte mich nochmals bei dem ganzen Team für alles herzlich bedanken, auch für den immer netten Empfang am Telefon und in der Praxis - solche Ärzte und solches Personal findet man sehr selten . 

Fabio Martinuzzi

Martinuzzi Fabio

Die Geschichte meiner Knieschmerzen habe ich über die Zeit vergessen, jedenfalls erinnere ich mich nicht mehr, wann sie begonnen hat.

Ich habe den Gebrauch meiner Knie aufgrund der starken Schmerzen zunehmend verloren -ich konnte nicht mehr knien, nicht mehr in die Hocke gehen. Ich hatte grosse Mühe, Treppen hinauf- und hinunter zu steigen oder Rad zu fahren. Laufen konnte ich nur noch kurze Strecken.

Der Entscheid für einen Eingriff überzeugte mich bisher nicht, hörte ich doch von den negativen Erfahrungen  anderer. Ich habe alle Möglichkeiten ausgeschöpft, jemanden zu finden, dem ich das menschliche Vertrauen für den Eingriff schenkte.

Regelmässig schaute ich am Montagabend jeweils auf dem italienischen Schweizerkanal TSI die Sendung „ Gesundheit Sprechstunde“. An einem Montagabend im Juni 2007nahm Dr. Markus C. Michel in der Sendung teil und erzählte über seine Arbeit als Orthopäde.

Die Ausführungen und Erklärungen, die er über seine Arbeitsmethoden gab, wurden sehr einfach und verständlich erklärt.

Ich, von meinen chronischen Knieschmerzen geplagt, packte die Gelegenheit ihn zu kontaktieren und erhoffte mir eine genauere Diagnose bzw. Erklärung über die Gründe meiner Kniebeschwerden.
Eine Weile musste ich mich gedulden bis ich einen Vorstellungstermin in seiner Sprechstunde erhalten habe. Am 13.12.2007 war es dann soweit.

Ich habe mir eine professionelle, hilfsbereite, nette Persönlichkeit mit unkompliziertem Charakter vorgestellt. Das erste Treffen mit Herrn Dr. M.C. Michel übertraf jedoch meine Vorstellungen bei Weitem.

Bereits bei der ersten Visite wurde mir eine genaue Diagnose mitgeteilt, das genaue Procedere erklärt und das Operationsdatum für den Ersatz meines linken Kniegelenkes für den 6.2.2008 festgelegt. Fast ein Jahr später erhielt ich dann auch rechts ein neues Kniegelenk.

Beide Operationen wurden von Dr. Michel im Spital Münsingen durchgeführt. Während meinen kurzen Spitalaufenthalten wurde ich vom orthopädischen Team und der Physiotherapie ausgezeichnet betreut.

Meine Lebensqualität hat sich durch den beidseitigen Kniegelenksersatz stark verbessert, so dass ich seither wieder körperlich aktiv bin, was vorher unvorstellbar war. Vor der Operation habe ich nicht mehr daran geglaubt, diese Lebensqualität je wieder zurückzuerhalten.

Ich bin und werde Dr. Michel, seinem Team und allen der Station B des Spitals Münsingen für immer dankbar sein für alles, was ich erhalten habe.

Ich grüsse alle herzlich mit grosser Dankbarkeit für meine aktuelle Gesundheit und der  zurück gewonnenen Lebensqualität.

Johannes Nett, Grüsch

Johannes Nett

Johannes Nett

Die Diagnose „Arthrose an beiden Hüftgelenken“ ist ein schockierender Bescheid, den es erst mal mental zu verarbeiten gilt. Vor allem, wenn man von Kindsbeinen an viel in den Bergen war, ein geborener Natur- und Bewegungsmensch ist, Sport zeitlebens vielseitig und mit grösster Begeisterung und Freude betrieben hat und es eigentlich auch noch viele Jahre tun möchte. Wichtig: Nicht immer sind es zwingend allein nur die Schmerzen, die eine Arztkonsultation, einen Operationsentscheid rechtfertigen! Bei mir waren es prioritär die stark zunehmende Versteifung in der Beweglichkeit, die mich immer mehr negativ tangierenden Bewegungseinschränkungen, die nach Aussen immer mehr sichtbaren, körperlichen Fehlbelastungen mit der Gefahr von Folgeschäden.
Bereits bei der ersten Facharztkonsultation in Chur (Jan. 2009), zeigte sich mir aber erschreckend und frustrierend, dass leider auch unter Chefärzten nicht alle das gleich hohe Qualitätsdenken, die gleiche Seriosität, die gleiche Fach- und vor allem Sozialkompetenz und die gleich hohe Wertschätzung der Patienten haben und leben. Deshalb: Nicht immer ist der nächste und einfachste Weg auch der beste, manchmal lohnt sich auch ein Umweg zum OZM! Das Kapital Gesundheit ist zu wichtig, um es aus Bequemlichkeit, falsch verstandener Rücksichtnahme und Desinformation nicht in beste Hände zu legen! Speziell für Sportler sollte nur die kompetenteste Behandlung, Betreuung, Qualität und das alleinentscheidende Endresultat das wichtigste und entscheidende Kriterium allein sein.

OZM
Und genau diese Supererfahrungen habe ich im OZM gemacht, dort erlebte ich glücklicherweise eine völlig andere Welt, ein wirklich völlig anderes Verhaltens-, Verständnis-, Werte-, Qualitäts- und Patientendenken! Meine spontane Kontaktsuche mit Herr Dr. Markus Michel stellte sich für mich in jeder Beziehung als wahrer Glücksfall, als grösstes Geschenk heraus! Dr. Michel nahm sich die Zeit, ging individuell auf mich ein, so wie man es in solch einem schwierigen Lebensmoment ganz einfach braucht und eben auch sucht. Fachlich und menschlich hochkompetent, topseriös aber auch wohltuend einfühlsam und verständnisvoll wurde alles analysiert und ausgewertet, die latenten Schädigungen für mich als Laien verständlich aufgezeigt, Vorgehen, Technik und Operationsverfahren, die Vorteile aber auch mögliche Risiken eingehend, offen und ehrlich angesprochen. Erstmals im Leben sah ich auch eine Hüftprothese, erhielt ich darüber detailliert sämtliche Infos zu den Materialien, aber auch zu deren Erfahrungen bezüglich Verträglichkeit, Abrieb und Lebensdauer. Der Funke des für mich persönlich so wichtigen Vertrauens zu Herrn Dr. Michel war meinerseits entzündet, meine Ängste weg, mein Entscheid ohne jeglichen Zweifel und mit einer riesigen inneren Erleichterung gefällt. Im OZM stimmt einfach alles, vom topmotivierten, höchst kompetenten Ärzte- über das Röntgen- bis hin zum eindrücklich aufgestellten, flexiblen, zuverlässigen und hilfsbereiten Organisations- und Administrationsteam. Und auch nach der Operation steht das OZM für eine hervorragend organisierte und kompetente Nachbetreuung, wird man nicht allein gelassen! So wurde ich im Spital Münsingen von Herrn Dr. Michel am 20.05.2009 am linken, sowie dann am 08.09.2009 am rechten Hüftgelenk erfolgreich operiert. Meine Erwartungen waren hoch, ja sogar sehr hoch. Aber sie wurden noch sehr weit übertroffen!

MicroHip
Diese sensationelle Operationsmethode erlöst gerade Sportler von den Ängsten und Sorgen bezüglich leistungseinschränkender Folgeschäden, da es sich bezüglich Muskel-, Sehnen- und Gewebeschonung um eine medizinische Spitzenleistung handelt! Kleiner Schnitt, minimalster Blutverlust sowie eine Hospitalisationszeit von lediglich 5- 6 Tagen! Der fast unglaublich rasch voranschreitende Reha- und Heilungsprozess liess nicht nur meinen Bekanntenkreis erstaunen, sondern hat sogar bei den qualifizierten Physiotherapeuten im Medizinischen Zentrum Bad Ragaz grösste Bewunderung, ja oft Ungläubigkeit ausgelöst. Ich halte aber fest, dass ich mich auch jederzeit haargenau an alle Anweisungen und Ratschläge des OZM hielt! Durch begleitetes, moderates, zielgerichtetes Stabilisations-, Kraft- und Beweglichkeitstraining war meine Muskulatur extrem rasch wieder aufgebaut. Was mich aber ganz besonders beeindruckt und speziell aufstellt und freut ist die Tatsache, dass ich dank MicroHip nicht die geringsten, bleibenden Schädigungen, resp. Muskel- und Sehnenprobleme habe, ja nicht mal die kleinsten Einbussen bezüglich der Feinmotorik aufgetreten sind! Auch die Beweglichkeit ist wieder auf einem Stand, wie ich es nicht mehr für möglich gehalten habe. Das Rennvelo kann ich wieder ohne jegliche Aufstiegshilfen ganz normal besteigen und sogar hohe Trittfrequenzen treten, mache Winterwanderungen, Schneeschuhtouren wie ob nie etwas gewesen wäre! Ich lebe heute an beiden Hüftgelenken völlig beschwerde- und schmerzfrei.

Lieber Herr Dr. Michel
mit Ihrem Team, danke für die ganze so hervorragende Qualitätsarbeit, die vor allem Sie aber auch ihr eindrückliches Superteam für mich gemacht haben und es immer noch tun! Sie kennen mich und sie wissen, was das für mich und mein Leben wirklich bedeutet. Ein sehr grosser Dank geht auch ans Spital Münsingen, an dieses äusserst kompetente, vorbildliche und hervorragende Betreuung bietende und für mich daher unvergessliche Team der Station B sowie an das Physiotherapie- Team um Frau Engel.

14.02.2010

Ernst Gerber, Spiez

Ernst Gerber

Ernst Gerber

Es war Ende Juli 2005 als ich freiwillig mit 60-ig in den Ruhestand getreten bin. Vorerst ging alles sehr gut. Mein Hobby, dass besteigen von Klettersteigen in der Schweiz und im Süd-Tirol ging hervorragend vor sich. Der wohl schönste und beliebteste Kletterstig, der Allmenalper bei Kandersteg liegt ja nur  unweit von meinem Wohnort in Spiez entfernt. In der Zwischenzeit habe ich diesen K-Steig über 30 Mal bestiegen. Am 12. August 2009 passierte auf einer Wanderung mit Freunden auf die Gemmi für mich unvorstellbares. Plötzlich verspürte ich in der rechten Hüfte einen derart grossen Schmerz, dass ich nur noch mit Mühe die Gegensteigung zur Stockbahn hinter mich brachte. Keine Woche später war ich beim Hausarzt und gleich zu einem Chirurgen. Anfangs September wurde mir die rechte Leiste, angeblich hatte ich einen „Leistenbruch“ und so nebenbei auch noch auf meinen Wunsch einen Nabelbruch, den ich schon über 20 Jahre mit mir herum trug,  operiert. Die Schmerzen sind aber geblieben und für mich gab es nur noch einen Griff zu den Pillen. Im November wurde ein MRI gemacht und 10 Tage später war ich in der „Insel“. Es folgte eine Operation am Spinalkanal. Die Schmerzen im rechten Unterschenkel haben sich schlagartig gebessert, aber in der rechten Hüfte blieben die Schmerzen weiterhin fast unerträglich.

Eine TV Sendung auf „Tele Bärn“ gab mir Mut und am folgenden Tag rufte ich die OZM Klinik in Münsingen an. Keine 10 Tage später konnte ich zur ersten Kontrolle im OZM eintreffen. Sofort habe ich volles Vertrauen zu den Ärzten in der OZM Klinik bekommen und am 23. April 2010 wurde mir ein neues Hüftgelenk durch das Ärzte-Team Dr. Vollmar und Dr. Jovanovic eingesetzt. Nach kurzer Reha und sehr guter Pflege durch meine Lebenspartnerin habe ich täglich die Medikamenten Dosierung verringert und schon bald einmal ganz aufgehört. Genau 75 Tage nach erfolgreicher Operation fand ich mich mit meiner Partnerin Andrea im Klettersteig auf die Allmenalp.
An dieser Stelle möchte ich dem ganzen OZM-Team in Münsingen einfach DANKE und noch einmal DANKE sagen. Zudem möchte ich allen Leuten die ebenfalls Hüftschmerzen und deshalb an Arthrose leiden, Mut machen. Das Leben nach der Operation ist wieder wie in jungen Jahren. Biken, Wandern, Schwimmen und Klettern, sowie im Winter Skifahren ist für mich kein Problem mehr. Übrigens, der Ski Typ, mit welchem Mike Schmid Olympia-Sieger wurde, steht für die Saison 10/11 im Keller schon bereit.